BannerbildBannerbildPolizeiwache 007BannerbildBannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Vereinsgeschichte

Es war der Nachmittag am 1. September 1923, als sich im Gasthof „Zum Gut“ eine Gruppe von engagierten Bürgern 
zusammenfand, um den Turnverein „Gut Heil“ zu gründen. 
Um 16:30 Uhr war es dann soweit, und unter der Leitung von Julius Bald nahm der Verein Gestalt an. 
Doch was als einfacher Turnverein begann, sollte bald weit über die Grenzen von Denklingen hinaus berühmt werden – 
nicht nur für seine sportlichen Erfolge, sondern auch für die außergewöhnliche Theaterarbeit, die er ins Leben rief.

Die ersten Jahre waren geprägt von einer aktiven und engagierten Vereinsführung. 

Als Gründungsmitglieder standen an vorderster Front:

  • Vorstand: Josef Hirschvogel

  • Kassier: Josef Guggemos

  • Schriftführer: Julius Bald

  • Turnwart: Julius Bald

  • Zeugwart: Josef Hirschvogel

  • Hausbesitzgläubiger: Ulrich Haugg, Johann Iller

Bereits in den 1950er Jahren begann die Theatergruppe des Vereins, ihre ersten Stücke aufzuführen. 
Die Leidenschaft für die Bühne war entfacht. 
Doch wie es oft der Fall ist, wurden auch die besten Anfänge von Herausforderungen begleitet. 
Im Jahr 1954 drohte die Theatergruppe aufzulösen, als plötzlich die nötige Unterstützung fehlte. 
Doch dann trat Anton Hirschvogel in die Fußstapfen des Regisseurs und sorgte für den nötigen Schwung. 
Unter seiner Leitung begann das Theater in Denklingen einen neuen Aufschwung. 
In den darauffolgenden Jahren wurden jährlich sowohl ernsthafte Hauptstücke wie „Heimweh am Wolgastrand“ 
als auch humorvolle Einakter wie „Steffele und Vronle beim Lungenspezialisten“ dargeboten.

Die alte Turnhalle, mit einer passenden Bühne ausgestattet, war der perfekte Rahmen für die Aufführungen. 
Die Mitwirkenden gaben ihr Bestes, um das Publikum zu begeistern – es war eine Zeit des Erfolgs und der Freude. 
Doch dann kam der große Schock im Jahr 1961, 
als der Kassier der Theatergruppe während eines Schlittenausflugs das ganze Geld der Gruppe verlor. 
Diese tragische Wendung führte zu einer langen theaterfreien Zeit in Denklingen. 
Bis 1977, als sich Xaver Egner und Stefan Gleich zusammenschlossen, 
um das Theater wiederzubeleben.

Mit der Gründung einer neuen Theatergruppe und der starken Unterstützung durch die Gemeinde nahm das 
Theater wieder Fahrt auf. Es war der Beginn einer neuen Ära. 
Jahr für Jahr wurde ein Stück aufgeführt, und die Gründung einer Jugendtheatergruppe unterstrich das Engagement für den Nachwuchs. 
Die Regisseure Helga Schreiber, Rita Merkle und Hedwig Eberle führten die junge Generation zu großartigen Erfolgen.

Am 3. April 1983 wurde die Sparte Theater offiziell gegründet und in den Verein „VfL Denklingen 1864 e.V.“ eingegliedert. 
An diesem historischen Tag wurde auch die erste ordentliche Vorstandschaft gewählt – 
eine Gruppe von engagierten Menschen, die den Grundstein für die heutige Erfolgsgeschichte legte. 

Der Gründungsvorstand bestand aus:

  • Spartenleiter: Stefan Gleich

  • Spielleiter: Xaver Egner

  • Kassier: Florian Schilcher

  • Schriftführer: Peter Gleich

  • Beisitzer: Rosmarie Kößl

Jedes Jahr wird mit Liebe zum Detail ein neues Stück auf die Bühne gebracht – 
und auch in Zukunft wird das Theater in Denklingen weiterhin florieren.

Das Archiv des Vereins, das alle Aufführungen mit Fotos und Beschreibungen enthält, ist ein wahres Schatzkästchen 
für Theaterliebhaber und Mitglieder des Vereins. 
Jede Aufführung hat ihre eigene Geschichte, und jede ist ein wertvoller Teil der langen Tradition des Denklinger Theaters.

Seit dem Jahr 2025 ist der Theaterverein ein eigenständiger Verein und nicht mehr im VfL Denklingen 1864 e.V. angegliedert. 
Diese Entscheidung markierte einen wichtigen Schritt in der Geschichte des Vereins, 
der nun völlig unabhängig agieren kann und seine eigenen Projekte und Aufführungen mit noch 
größerer Flexibilität und Eigenverantwortung weiterverfolgt. 
Der Fokus auf die Kunst und das Theater bleibt dabei genauso stark wie eh und je, 
und der Verein blickt voller Zuversicht auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.